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Evangelische Kreuzkirche Schlatt

Die evangelischen Mitchristen in der Gemeinde Eriskirch umfassten 1942 ca. 60 Personen und waren immer schon der evangelischen Kirchengemeinde Langenargen zugeordnet. Der sonntägliche Gottesdienst wurde zunächst in einem Raum der Volkshochschule Mariabrunn gefeiert, bis sich nach dem Krieg die Zahl der evangelischen Gemeindemitglieder aus Eriskirch durch Zuzug rasch auf ca. 180 Personen im Jahre 1955 erhöht hatte. Da nun der Schulraum längst zu klein geworden war, gewährte die katholische Kirchengemeinde Mariabrunn gerne Gastrecht in ihrer Pfarrkirche.

Der evangelische Kirchengemeinderat von Langenargen und Eriskirch bemühte sich intensiv um die Realisierung eines eigenen Kirchenbaues in der Gemeinde Eriskirch. Am 4. Juni 1964 schließlich konnte das kirchliche Gremium unter 16 möglichen Standorten entscheiden, und 1968 begannen die Ausschreibungen unter Leitung des planenden Architekten, Dipl.- Ing. Lucas.

Der Kostenvoranschlag des Kirchenbaues im Schlatter Gewann "Unteres Greuth" belief sich auf 300.000 DM, und dessen Einweihung mit Predigt durch Bischof i. R. Haug war im Juni 1970. In den Kirchturm konnten 1976 drei Glocken eingebracht werden, welche in ihrem Klang feinfühlig auf das Geläut der katholischen Pfarrkirche Eriskirch abgestimmt wurden